Eine Stunde, in der du wirklich gemeint bist

Meine Arbeit beginnt dort, wo Menschen wieder bei sich ankommen – Über Berührung, Wahrnehmung und das Zurückfinden in den eigenen Körper

Es gibt dieses feine Gefühl, dass man eigentlich gut bei sich ist – und sich trotzdem immer wieder verliert.

Viele Menschen, die zu mir kommen, wissen um dieses Gefühl für ihren Körper. Sie kennen den Zustand von „bei sich sein“ und bemühen sich, ihn im Alltag zu halten.

Doch gelingt das nicht immer. Verantwortung, Anforderungen und Tempo holen sie immer wieder ein.

Nicht, weil ihnen Bewusstsein fehlt, sondern weil das Leben sie immer wieder von sich wegzieht.

Dieses Spannungsfeld hinterlässt Spuren: Im Körper, im Nervensystem, in einer inneren Anspannung, die irgendwann so vertraut geworden ist, dass sie kaum noch wahrgenommen wird.

Viele Menschen bringen diese innere Spannung auch mit in die Behandlung. Und nicht immer finden sie dort den Raum, um wirklich anzukommen.

Wenn Termine dicht getaktet sind und Abläufe im Vordergrund stehen, entsteht schnell das Gefühl, eher „behandelt“ als wirklich gemeint zu sein.

Wie wir im Leben mit uns umgehen, prägt auch, was wir in der Therapie als selbstverständlich empfinden.

Die Art, wie wir behandelt werden, ist oft Ausdruck dessen, wie wir mit uns selbst in Beziehung stehen.

Ich schaue hin – nicht auf das Rezept, sondern auf den Menschen

Wenn jemand zu mir kommt, sehe ich zuerst den Menschen vor mir.

Nicht die Diagnose auf dem Rezept. Und auch nicht das Alter – weil es Menschen zu schnell in Schubladen steckt und überhaupt nichts darüber aussagt, was jemand wirklich braucht.

Ich schöpfe aus meinem gesamten therapeutischen Repertoire – unabhängig davon, was auf dem Rezept steht – und frage mich:

Was wird hier gerade wirklich gebraucht?

Manchmal ist es gezielte manuelle Arbeit. Manchmal Dehnung. Manchmal Halten, Ruhe, Präsenz.

Manchmal ist es ein konkretes Wort zur richtigen Zeit.

60 Minuten sind 60 Minuten

Ich bin bewusst da. Ich lasse mich ein. Ich nehme mir Zeit.

Während der Behandlung klingelt kein Telefon, niemand kommt herein, es gibt keine Unterbrechungen. Die 60 Minuten sind reine Behandlungszeit – das An-, und Ausziehen ist bewusst extra eingeplant.

Die gesamte Zeit auf der Liege oder im Gespräch gehört der Person.

Am Ende lasse ich ein paar Minuten zum Nachspüren, damit der Körper integrieren kann, was sich eben gelöst hat.

Der nächste Termin ist mit ausreichend Abstand geplant – für den Menschen, der gerade bei mir war – und genauso für mich.

So entsteht Raum. Raum, um wirklich abzuschließen. Raum, um wieder bei mir anzukommen und mich offen auf den nächsten Menschen einzustellen.

Tiefe Entspannung statt oberflächlicher Korrektur

Meine Arbeit richtet sich nicht nur an Muskeln oder Gelenke. Sie wirkt auf das Nervensystem, auf die Faszien und auf das Ankommen im eigenen Körper.

Dieses Ankommen schafft oft erst den Raum, in dem sich zeigen kann, was wirklich gesehen oder ausgesprochen werden möchte.

Oft berühre ich bewusst den ganzen Menschen – über meine Hände, aber auch über meine Worte. Denn echte, stimmige Worte, die auf Resonanz treffen, können innerlich etwas lösen.

So entsteht ein Gefühl von Ganzheit: „Ich werde komplett wahrgenommen.“

Das Nervensystem kommt zur Ruhe und der Mensch beginnt loszulassen – nicht nur körperlich, sondern auch innerlich.

Worte, die nachklingen – und Leben verändern können

Ein wesentlicher Teil meiner Arbeit ist Reflexion. Ich spreche aus, was ich wahrnehme – ruhig, ehrlich und klar.

Manchmal ist es nur ein Satz. Manchmal ist es genau dieser Satz, der etwas Grundlegendes verändert.

Ich kenne das aus meinem eigenen Leben.

Als ich mit meinem ersten Kind schwanger war, sagte meine Hebamme zu mir:

„Der Körper der Frau ist zum Gebären gemacht.“

Als ich diesen Satz hörte, hielt ich innerlich inne. Etwas daran fühlte sich unmittelbar wahr an. Dieser Aha-Moment hat mir überhaupt erst ermöglicht, mich in den neun Monaten der Schwangerschaft intensiv mit diesem Satz zu beschäftigen.

Auf dieser Grundlage habe ich mich ganz bewusst für eine Hausgeburt entschieden – etwas, das ich fünf Jahre zuvor unwissend noch als fahrlässig empfunden hatte.

So habe ich ganz allein mit meiner Hebamme in meiner eigenen Wohnung – tief mit mir und meinem Körper verbunden – mein erstes Kind zur Welt gebracht: ohne Hilfsmittel, ohne Schnitte, ohne Verletzungen. Zwei Jahre später brachte ich mein zweites Kind auf die gleiche sanfte Art und Weise auf die Welt.

Für mich ist das ein persönliches Beispiel dafür, was Worte bewirken können, wenn man sie ernst nimmt und ihnen erlaubt, im Inneren zu wirken.

Mir ist bewusst, dass meine Erfahrungen bei manchen Menschen auch Widerstand hervorrufen oder Schmerz berühren können.

Ich teile sie dennoch, weil sie für mich Ausdruck eines Weges sind, der mich näher zu mir selbst gebracht hat -, UND:

weil ich mir wünsche, dass jede Frau resp. jeder Mann ihren/ seinen eigenen Weg mit ebenso viel Vertrauen gehen kann.

Raus aus dem Kopf – zurück in den Körper

Viele Menschen leben zeitweise überwiegend im Kopf. Sie denken, planen, funktionieren – und verlieren dabei den Kontakt und das Gefühl zu sich selbst.

Nicht, weil sie keinen Zugang zu sich haben – sondern, weil das Leben sie immer wieder davon wegzieht.

In meiner Arbeit geht es darum, Menschen wieder in ihren Körper zu holen und sich mit ihrem Gefühl zu verbinden. Über Berührung, Wahrnehmung und Präsenz.

Denn erst dort, wo Menschen wieder in Kontakt mit sich selbst kommen, können Worte wirklich wirken.

Meine Spezialisierung liegt nicht in einer Technik

Ich habe viele therapeutische Techniken gelernt – und ich nutze sie. Doch meine eigentliche Spezialisierung liegt nicht in einer Methode.

Sie liegt in meiner Person. In meinem feinen Körpergefühl. In meiner eigenen inneren Arbeit. Und in den Erfahrungen, die mich geprägt haben.

Ich spreche dabei nicht aus einer Geschichte von:

„Früher hatte ich chronische Rückenschmerzen und heute bin ich wieder gesund“,

– sondern aus einer anderen Erfahrung –

nämlich, wie es möglich ist, gar nicht erst so weit zu kommen.

Ich bin ein Beispiel dafür, wie Gesundheit entstehen und erhalten bleiben kann, wenn man frühzeitig wahrnimmt, die feinen Signale des Körpers ernst nimmt und beginnt zu verändern, bevor Schmerz oder Krankheit entstehen.

Diese Haltung lebe ich selbst. Ich fühle mich kraftvoll, energiegeladen und verbunden mit mir. Und genau das wirkt auch in der Begegnung – weil sich Haltung, Sicherheit und Vertrauen über Resonanz übertragen.

Gleich vorab: Im Folgenden beschreibe ich meine persönlichen Erfahrungen. Sie sind Ausdruck meines eigenen Weges – ohne Absolutheitsanspruch und ohne missionieren zu wollen.

Ich bin so gut wie nie krank. Nicht, weil ich „besonders belastbar“ bin, sondern weil ich bewusst auf mich achte und mit meinem Körper verbunden bin. Ich spüre, wann mir etwas zu viel wird, wann Spannung entsteht, wann es Zeit ist, etwas zu verändern. Und ich reagiere und ändere, bevor ich mich übergehe.

Mikroben, Milieu – und was wirklich „ansteckt“

Ein weiteres Beispiel dafür, gesund zu bleiben, ist meine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema der Mikroben.

Auch hier ging es nicht um schnelles Verstehen. Es war ein Prozess, der bestimmt 1,5 Jahre gedauert hat, bis dieses Wissen nicht nur im Kopf, sondern wirklich in meinem Zellbewusstsein angekommen ist – hier nur als kurzer Einblick in stark verkürzter Form:

Ich stecke mich heute nicht mehr an – weder bei meinen Kindern noch bei den Menschen, die zu mir kommen. Nicht, weil ich besonders vorsichtig wäre oder mich abschotte, sondern aufgrund meines Verständnisses von Mikroben und dem Körpermilieu – und weil ich dieses Wissen mittlerweile verkörpert habe, es hat nicht gereicht, es nur kognitiv zu verstehen.

Um krank zu werden, ist nicht der Keim entscheidend, sondern das Milieu.

Dieses Milieu wird stark beeinflusst von unseren inneren Zuständen: von Empfindungen, Spannungen und Ängsten.

Wenn dir zum Beispiel eine hustende Person gefährlich nahe kommt, entsteht in dir häufig sofort eine Empfindung von Gefahr.

Diese innere Reaktion verändert das Milieu – etwa in der Nasenschleimhaut.

Erst nachdem die Situation vorüber ist und du wieder aufatmest, zeigt sich dann oft ein Schnupfen.

Entscheidend sind also die Empfindungen und Wahrnehmungen im Moment des Kontakts.

Sie verändern das Milieu, auf dessen Grundlage Krankheit entstehen kann.

Nicht der Keim an sich ist „schuld“.

Um sich nicht mehr anzustecken, reicht es deshalb nicht, seine Gedanken zu verändern. Belastende Gefühle lassen sich nicht durch rein positives Denken auflösen.

Es geht darum, die eigenen Empfindungen, Ängste und inneren Spannungen Wahrzunehmen und mit ihnen zu arbeiten.

Wer sich für diese Thematik näher interessiert, dem kann ich gern mein 24-seitiges Einführungsdokument über die 5 biologischen Naturgesetze und die Rolle der Mikroben kostenfrei zuschicken. Schreibe mir dazu gern eine E-Mail. (kontakt@allesrundumgesund.de)

Warum ich das Persönliche teile

Ich teile meine Sichtweise und Erfahrungen nicht, um mich besonders darzustellen, etwas zu beweisen, oder andere von etwas zu überzeugen. Ganz im Gegenteil!

Ich mache meinen Weg sichtbar, um zu zeigen, dass es andere Wege gibt.
Wege, die möglich werden, wenn man beginnt, sich selbst bewusster wahrzunehmen, frühzeitig hinzuhören und innere Zusammenhänge ernst zu nehmen.
Und ich möchte zeigen, wie viel Eigenverantwortung und Freiheit im Zusammenhang mit Gesundheit und Krankheit daraus für mich entstanden sind.

Warum diese Haltung meine Arbeit prägt

All das fließt unmittelbar in meine therapeutische Arbeit mit ein.

Ich erlebe immer wieder, welchen großen Unterschied es macht, wenn Menschen bereit sind, neue Erkenntnisse an sich heranzulassen und anfangen, bewusst mit ihnen zu arbeiten.

Dafür kann ich Impulse geben – nicht belehrend, nicht übergestülpt, sondern über Präsenz, Wahrnehmung und ehrliche Rückmeldung.

Warum ich bewusst anders arbeite

Ich habe in vielen Praxen erlebt, was passiert, wenn Therapie zur Fließbandarbeit wird: Therapeutinnen und Therapeuten, die ausbrennen, abstumpfen oder nur noch mechanisch behandeln. Menschen, die zwar behandelt werden, aber nicht mehr wirklich gesehen sind.

Auf Dauer macht das krank – auf beiden Seiten.

Ich möchte einen anderen Weg gehen. Einen, der zeigt, dass man gesund arbeiten kann, wenn man gut auf sich achtet. Dass man Menschen helfen kann, ohne sich dabei selbst ständig zu übergehen.

Viele innere Konflikte und körperliche Beschwerden entstehen genau dort: wo wir unsere eigenen Grenzen immer wieder ignorieren. Wo wir unsere Gefühle gar nicht erst wahrnehmen und/ oder wegschieben und lieber funktionieren, als uns von unserem Körperbewusstsein leiten zu lassen.

Diese Haltung beginnt für mich nicht erst bei den Patientinnen und Patienten – sondern bei mir selbst.

Für Menschen, die wirklich tiefer gehen möchten

Meine Arbeit ist für Menschen, die sich einlassen wollen, die bereit sind, genauer hinzuschauen und die den Wunsch haben, ihr Leben eigenverantwortlich in die Hände zu nehmen, – die nicht nur eine schnelle Lösung suchen.

Wer etwas verändern will, dem kann ich durch genaues Hinschauen, bewusste Berührung, weitreichendem Wissen und klare Worte weiterhelfen.

Nicht schneller.

Sondern tiefer.

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