Wie funktioniert die Biologie?
Unser Bewegungsapparat mitsamt seinen Muskeln, Gelenken und Knochen reagiert im Konfliktfall mit einer Funktionsminderung, bei sehr lang andauernden Prozessen mit einem Gewebeabbau dieser Strukturen, aufgrund einer empfundenen Selbsterniedrigung/Abwertung. (Hinweis: Ein biologischer Konflikt startet am Verstand vorbei, wobei die empfundene Situation die Person plötzlich und unerwartet trifft. Siehe mein Schreiben der 5 biologischen Naturgesetze)
Mit Selbsterniedrigung und Abwertung ist gemeint, sich nicht in der Lage zu fühlen, etwas Bestimmtes zu tun, unfähig, ungeeignet, zu dumm zu sein…
Wenn man meint, dass man nichts taugt in diesem Leben, oder das Gefühl hat, das Leben in einer bestimmten Sache nicht auf die Reihe zu bekommen, beinhaltet dies eine Abwertung, die die Lendenwirbelsäule betrifft (z.B: empfindet man ein Gefühl des Nichtgenügens gegenüber dem Maßstab in einem Bereich zu einem Elternteil oder dem Partner etc.). Dabei spielt die EMPFUNDENE EMOTION eine viel größere Rolle, als das, was wirklich passiert ist. Andere Bereiche des Bewegungsapparates haben andere Konfliktinhalte: die oberen Brustwirbel reagieren auf die Empfindung: „Ich habe keinen Raum zum Existieren/Handeln.“ Die Fingergelenke reagieren bei der Empfindung, für eine bestimmte Tätigkeit zu ungeschickt zu sein (beim Klavierspielen, mit der Tastatur zu tippen, beim Schreiben, Basteln…)
Während der konfliktaktiven Phase wird das Gewebe unterversorgt (das bleibt meist unbemerkt, außer es kommt während der Zeit zu Instabilitäten der Gelenke, dann reicht ein Niesen und es kann u.a. der sog. Hexenschuss entstehen), wobei die Empfindung ständig um den Sachverhalt kreist, nicht gut genug, unfähig… zu sein. „Ich schaffe das nicht, ich traue mir das nicht zu.“
Wenn die Situation eintritt, dass das Problem erfolgreich bewältigt wurde, man innerlich erleichtert ist und eine Last abfällt, wird das Gewebe unter Schmerzen wieder aufgebaut!! Je nach Dauer und Intensität der konfliktaktiven Phase können das sehr lange und heftige Schmerzen sein.
-> Frage, um sich selbst auf die Schliche zu kommen: „Was hast du kurz vor dem Auftreten der Schmerzen gemacht, was dir lange Zeit nicht möglich war, wonach du dich jedoch so sehr gesehnt hast?“
Warum entstehen Schmerzen? Weil das betroffene Gewebe vermehrt durchblutet werden muss und Wasser eingelagert wird = es kommt zur Entzündung. Auf der biologischen Ebene wird das Gewebe (Knochen/Bandscheibe etc.) repariert. Wenn das so durchläuft, ist nach ein paar Wochen wieder alles ok. Wenn man allerdings durch die Schmerzen fest davon überzeugt ist, dass jetzt eine bestimmte Körperstelle krank oder funktionsunfähig ist, findet der gleiche Vorgang erneut statt: das Gewebe des Bewegungsapparates wird abgebaut und zwar genau an der Stelle, die man für kaputt hält. Es entsteht ein Teufelskreis, aus ständigem „ich bin kaputt Gedanken“ und Schmerzzuständen, die sich gegenseitig am Laufen halten. Sobald ich merke, ich habe es hingekriegt, kommt der Schmerz. Aufgrund des Schmerzes, bekomme ich das Gefühl kaputt zu sein… zusätzlich spannen sich die Fascien an, (die auf der biologischen Ebene immer dann reagieren, wenn sie etwas schützen wollen), die also massiv verhärten können. Der Körper wird also mit der Zeit immer härter, schmerzhafter und unbeweglicher.
Oder aber es entsteht ein Teufelskreis stetig anhaltender Schmerzzustände, weil man sich immer wieder absichtlich in Situationen befindet, die den biologischen Konflikt ständig wieder anfeuern. Weil man sein Leben nicht ändert / nicht ändern kann, obwohl man weiß, dass es einem nicht gut tut.
So entstehen chronische Prozesse aus ständigem Ab- und Umbauten der Gewebe des Bewegungs-, Haltungs-, und Stützapparates und es kommt mit der Zeit zu Abnutzungen, Degenerationen, Arthrosen.
